Vermieter-Magazin
Aktuelles Praxiswissen für private Vermieter
Viele Deutsche träumen davon, im Ausland zu leben – wegen beruflicher Chancen, besserem Klima oder einfach einem neuen Lebensgefühl. Bei der Entscheidung für ein Land spielen die Kosten eine große Rolle, vor allem die Miete und die Mietkaution. Ein Blick auf die beliebtesten Zielländer – mit aktuellen Zahlen für 2025/2026.
Das Finanzamt fordert den Mietvertrag an — und jetzt? Viele Vermieter fragen sich, ob sie wirklich alle persönlichen Daten ihrer Mieter offenlegen müssen, oder ob der Datenschutz sie schützt. Der Bundesfinanzhof hat das klar entschieden.
Zwei bewegte Jahre im Mietrecht: Der BGH hat in 2024 und 2025 mehrere richtungsweisende Urteile gefällt, der Gesetzgeber hat mit dem „Mietrecht II" ein umfangreiches Reformpaket verabschiedet, und auch steuerlich hat sich einiges verändert. Dieser Artikel fasst zusammen was Vermieter wirklich wissen müssen.
Immer mehr private Vermieter erhalten Post von ihrer Bank: Das Mietkautionskonto wird gekündigt — oft ohne Vorwarnung, manchmal mit einer Frist von nur wenigen Wochen. Was viele nicht wissen: Die Kündigung durch die Bank entbindet nicht von der gesetzlichen Pflicht, die Kaution korrekt zu verwahren. Wer nichts unternimmt, riskiert rechtliche Konsequenzen.
Die Mietkaution schützt Vermieter vor finanziellen Risiken — doch beim Umgang mit dem Geld gelten klare gesetzliche Regeln. Wer Fehler macht, riskiert nicht nur rechtliche Konsequenzen, sondern kann die Kaution sogar mitten im laufenden Mietverhältnis zurückzahlen müssen. Hier sind die wichtigsten Punkte, die Vermieter beachten sollten.
Die EU-Verordnung 2024/1028 zur Kurzzeitvermietung ist seit Mai 2024 in Kraft — und gilt seit dem 20. Mai 2026 verbindlich in allen EU-Mitgliedstaaten. In Deutschland setzt das Kurzzeitvermietungs-Datenaustausch-Gesetz (KVDG) die Verordnung in nationales Recht um. Was das für Gastgeber bei Airbnb, Booking.com und ähnlichen Plattformen konkret bedeutet.
Wer eine vermietete Wohnung erbt, wird automatisch Vermieter — und muss gleichzeitig die Erbschaftsteuer im Blick haben. Die gute Nachricht: Vermietete Immobilien werden steuerlich begünstigt. Die Rechnung hängt aber von mehreren Faktoren ab: Verkehrswert, Verwandtschaftsgrad und ob die Immobilie tatsächlich vermietet war.
Seit dem 1. Januar 2025 gilt die reformierte Grundsteuer — und für viele Vermieter sind die Bescheide deutlich höher ausgefallen als erwartet. Steigerungen von 30 bis über 100 Prozent in gefragten Lagen sind kein Einzelfall. Die gute Nachricht: Die Grundsteuer kann weiterhin vollständig auf Mieter umgelegt werden. Die schlechte: Wer formale Fehler macht, bleibt auf den Kosten sitzen.
Vermietet man an Bürgergeld-Empfänger, kommt es früher oder später zum Kontakt mit dem Jobcenter. Manchmal fordert das Amt Unterlagen direkt beim Vermieter an — ohne den Umweg über den Mieter. Wie weit darf das Jobcenter dabei gehen? Ein Urteil des Landessozialgerichts Sachsen-Anhalt setzt klare Grenzen.
Falsch formulierte Mietverträge bergen ein hohes Risiko für rechtliche Konflikte. Internetvorlagen sind häufig veraltet und unsicher. Mit SmartMiete entscheidest du dich für eine zuverlässige Alternative: Digitale, anwaltlich geprüfte Mietverträge, stets aktuell und ohne hohe Kosten für juristische Beratung.
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